Vor dreizehn Jahren, erschöpft mit zwei kleinen Kindern (4 und 6), hatte ich eines Abends eine Idee: Ich bat meinen Sechsjährigen, seiner kleinen Schwester eine Gutenachtgeschichte zu erzählen. Clever, dachte ich — bis lautes Weinen ausbrach. Er hatte eine Geschichte über ein Monster begonnen, das durchs Fenster kommt, und beide bekamen Angst.

Das wurde für mich zu einem Coaching-Moment:

  1. Nicht alles, was delegiert werden KANN, SOLLTE delegiert werden. Manches trägt Verbindung und Bedeutung — Gutenachtgeschichten stiften Bindung, sie sind nicht nur Aufgaben. Fragen Sie, was Sie delegieren und was Sie behalten, wie müde Sie auch sind.
  2. Achten Sie darauf, welche Geschichten Sie sich selbst erzählen. „Ich bin nicht gut genug.“ „Es ist zu spät für mich.“ Auch das sind Geschichten — und je öfter wir sie erzählen, desto mehr glauben wir sie. Die richtige Geschichte kann alles verändern.
  3. Monster werden missverstanden. Die meisten sind nicht böse — nur missverstanden. (Fun Fact Nr. 1: Monster tragen zu formellen Anlässen Schlafanzug. Gemütlich und stilvoll.)

Wenn Sie sich je festgefahren fühlen — vielleicht ist es Zeit, die Geschichte umzuschreiben, in der Sie stecken.

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