Ich habe einen Traum, und ich trage ihn seit 34 Jahren mit mir herum.

Er ist unspektakulär. Er lautet: Jeder Mensch in einem Unternehmen sollte einen Coach an seiner Seite haben.

Nicht einmal im Jahr ein Feedbackgespräch, in dem beide Seiten so tun, als wäre das jetzt Entwicklung. Nicht das Führungskräfteprogramm für die oberen fünf Prozent. Sondern jemanden, der da ist. Der zuhört. Der nachfragt. Der mal Coach ist, mal Mentor, mal einfach nur Sparringspartner um 22:30 Uhr, wenn morgen das Gespräch ansteht, vor dem man sich seit drei Wochen drückt.

Jemand mit Erfahrung. Mit Wissen. Mit Background. Mit Standing.

Ich habe das in all den Jahren in kaum einem Unternehmen wirklich durchgezogen gesehen. Nicht, weil die Leute dort böse wären. Sondern weil es teuer ist. Weil gerade etwas anderes wichtiger war. Weil Restrukturierung. Weil Q4. Weil der Coach dann doch nur für die Ebene darüber budgetiert wurde.

Und dann kam die KI.

Ja, ich weiß

Ich kenne die Einwände, und ich teile viele davon. KI halluziniert. KI schmeichelt. KI ersetzt keinen Menschen, keine Therapie, kein echtes Coaching mit einem Gegenüber, das dich nach zwanzig Minuten unterbricht und sagt: „Du weichst aus.“

Alles richtig. Ich bin da nicht naiv, ich verdiene mein Geld schließlich mit dem, was angeblich gerade ersetzt wird.

Aber lasst mich das Naheliegende trotzdem aussprechen: Zum ersten Mal in meinem Berufsleben kann sich wirklich jeder Mensch ein Gegenüber leisten, das mitdenkt. Nicht das beste Gegenüber. Aber eines, das um 22:30 Uhr wach ist, geduldig bleibt, keine Rechnung schickt und keine Termine hat.

Für den Sachbearbeiter, für den nie ein Coaching budgetiert war. Für die Teamleiterin in der Probezeit. Für den Azubi, der nicht weiß, wen er fragen soll.

Das ist keine Verschlechterung des Coachings. Das ist eine Ausweitung der Menschen, die überhaupt eines bekommen. Und das finde ich, bei aller berechtigten Kritik, ziemlich sensationell.

Was wir bei SeminarPartner gemacht haben

Wir haben viel ausprobiert. Und ehrlich: Das meiste davon war mittelmäßig.

Denn eine KI zu fragen „Coache mich“ produziert genau das, was man dann verdient: freundliche Zustimmung, drei Bulletpoints, ein Motivationszitat. Das Problem ist nicht die KI. Das Problem ist, dass niemand ihr gesagt hat, was Coaching eigentlich ist.

Also haben wir es ihr gesagt. In aller Ausführlichkeit. Eine Frage nach der anderen. Nicht zustimmen, wenn das Argument nicht trägt. Annahmen von Fakten trennen. Widersprüche benennen. Nicht für den Menschen entscheiden. Und: die Verantwortung bleibt beim Menschen, immer.

Herausgekommen sind zwei Dinge, die ab sofort auf unserer Website liegen — beide kostenlos:

  1. Der Growth-Coach-Prompt. Kopieren, in deine KI einfügen, abschicken. Das Coaching beginnt. Du brauchst nichts zu können außer zu schreiben.
  2. Ein Connector. Für alle, die es dauerhaft wollen: Du verbindest deine KI einmal mit unserem Coach — und hast ihn danach in jedem Gespräch dabei, immer in der aktuellen Fassung. Kein Copy-Paste mehr, kein veralteter Text in irgendeinem Notizzettel.

Am besten funktioniert beides in Claude und ChatGPT. Bei anderen Systemen sind die Ergebnisse in unseren Tests deutlich schwankender ausgefallen — probier es aus, aber sei nicht überrascht, wenn der Unterschied größer ist, als du erwartest.

Wir speichern nichts. Kein Gesprächsinhalt landet bei uns. Das läuft ausschließlich zwischen dir und deiner KI. Das ist kein Feature, das ist die Voraussetzung dafür, dass jemand ehrlich hineinschreibt, was ihn wirklich beschäftigt.

Und der Haken?

Ich habe als Trainer gelernt: Wenn etwas kostenlos ist, sucht jeder den Haken. Also hier ist er, offen:

Ich hoffe, dass dir das gefällt. Und dass du irgendwann, wenn es um etwas geht, das wirklich wehtut, einen Menschen anrufst. Vielleicht uns.

Aber das ist nicht die Bedingung. Nimm den Prompt, verbinde den Connector, coache dich damit ein Jahr lang und sag nie ein Wort zu mir. Auch gut. Der Traum war nie, dass alle bei mir buchen. Der Traum war, dass niemand mehr ohne Coach dasteht, nur weil kein Budget da war.

Eine Bitte

Ich bin neugierig, ehrlich neugierig. Probier es aus und schreib mir, was passiert ist.

Wo war es besser, als du gedacht hast? Wo hat es dich wirklich weitergebracht — und wo hat es dir einfach nur nach dem Mund geredet? Genau das will ich wissen, denn genau daran arbeiten wir weiter.

34 Jahre habe ich auf dieses Werkzeug gewartet. Jetzt würde ich gerne herausfinden, was ihr damit macht.

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